Wann ist ein Buch schön?
Wir finden: Wenn es mit Liebe lektoriert, individuell gestaltet und hochwertig gedruckt und gebunden ist. Aber vor allem: Wenn es uns in Staunen versetzt, Begeisterung auslöst und uns schlauer macht. Genau solche Bücher entstehen im Greven Verlag. Und zwar schon seit rund 80 Jahren.

Von Fotokunst bis zu wahren Kriminalfällen
Wir verlegen großformatige Bildbände zu Fotokunst, Architektur und Historie. Wir sinnieren über Sprache und ihre Herkunft, erzählen wahre Kriminalfälle und bringen jungen Menschen Geschichte nahe. Und wir erzählen in insgesamt 13 Bänden die Geschichte Kölns von der Römerzeit bis zur Gegenwart.

Bücher für Liebhaber
Das Herz unseres Verlags schlägt in Köln, unsere Bücher machen wir für alle Menschen in Deutschland, die sich für Kultur, Geschichte und Kunst interessieren. Jedes unserer Bücher ist besonders, einmalig – und schön.


Unsere Geschichte
Schon seit 1949 produzieren wir beim Greven Verlag diese schönen Bücher. Dass wir das können, verdanken wir einem Missverständnis: Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Sigurd Greven gerade dabei, das 120 Jahre alte Medienunternehmen seines Vorfahren Anton Greven wieder aufzubauen. Anton Greven hatte sich darauf spezialisiert, Adressbücher und andere Verzeichnismedien zu verlegen. Doch das Kultusministerium Nordrhein-Westfalen erlaubt Sigurd Greven nicht nur, wieder Adressbücher zu produzieren – es verleiht ihm auch die „Lizenz für das Buchverlagswesen gemäß Verordnung der Militärregierung“. Also die offizielle Erlaubnis, auch Sachbücher und Belletristik zu veröffentlichen. Und das tut der junge Verleger auch gleich.
Sigurd Greven setzt Standards
Doch schon bald setzt Sigurd Greven auch auf die heute noch relevanten Themen: Kölner Kunst und Kultur, Sprachkunde, Bildbände und Fotokunst. So schreibt der damalige Leiter der Domschatzkammer einen mehrsprachigen „Wegweiser durch den Kölner Dom“. Der ehemalige Direktor des Römisch-Germanischen Museums veröffentlicht eine Beschreibung des berühmten Dionysos-Mosaiks. 1956 bringt Sprachwissenschaftler Adam Wrede den „Neuen kölnischen Sprachschatz“ heraus, der bis heute in 14 Auflagen erschienen ist. Und der bekannte Fotograf Chargesheimer veröffentlicht bei Greven die Bildbände „Cologne intime“, „Unter Krahnenbäumen. Bilder eine Straße“ und „Romanik am Rhein“.

(1908–1981)

(1927–2015)
Irene Greven gründet die Stiftung
1981, nach dem Tod von Sigurd Greven, übernimmt seine Frau Irene die Geschäfte. Sie leitet den Buchverlag und die anderen dazugehörigen Medien-Unternehmen einfühlsam, aber durchsetzungsfähig. Und sie gründet die gemeinnützige „Irene und Sigurd Greven Stiftung“, die seit ihrem Tod 2015 Eigentümerin des Verlags ist – und sich in Köln und dem Rheinland für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur einsetzt. Unser Verlagsmagazin „IRENE“ haben wir nach ihr benannt, denn: ihre Arbeit, ihr Großmut und ihr Einsatz für den Verlag und weit darüber hinaus sind der Kompass unserer täglichen Arbeit.
Auf diese Weise halten wir an Werten fest, denen der Verlag sich von Anfang an verpflichtet fühlte und tragen sie weiter in die Moderne: die Ortsverbundenheit mit Köln und Nordrhein-Westfalen. Die Handwerkskunst in der Gestaltung schöner und hochwertiger Bücher. Und der Anspruch, Leserinnen und Leser stets in Staunen zu versetzen.

